Sekundärverbrennungseffizienz und CO-Reduktion berechnen.
Stellen Sie die Primärluftöffnung als Prozentsatz, die Temperatur der Luft an den Sekundärrohren und die Holzbeladung in Kilogramm ein. Das Modell startet jeden Abbrand mit einer 70-%-Verbrennungsgrundlage und addiert zwei Boni: bis zu 20 Punkte, wenn die Primärluft gedrosselt wird (zwingt Rauchgase durch den Nachverbrennungspfad), und bis zu 15 Punkte aus der Sekundärlufttemperatur.
Der Temperaturbonus skaliert linear und sättigt bei 600 °C — Sekundärluft von 300 °C ergibt die Hälfte, alles bei 600 °C oder darüber den vollen Bonus. Beispiel: 50 % Primärluft mit 600 °C Sekundärluft ergibt 70 + 10 + 15 = 95 % Verbrennungswirkungsgrad, 5 % unverbrannt; dieselbe Klappenstellung mit 300 °C Luft erreicht 87,5 %. Ergebnisse sind auf 99 % begrenzt, da kein realer Feuerraum absolut alles verbrennt.
Der CO-Reduktionswert verfolgt, wie vollständig die Sekundärverbrennung auf eigener Skala ist, steigt proportional zum Temperaturbonus und erreicht 85 %, sobald die Sekundärluft 600 °C erreicht; bei 300 °C zeigt er 42,5 %. Vollständig entwickelte Sekundärverbrennung ist der sichtbare Flammenschleier, der Rauch über der Holzbeladung in modernen Nachbrennrohr-Öfen wieder verbrennt.
Im Modell trägt der Primärlufterm (100 % − Öffnung) × 20 Punkte bei, sodass ein weit geöffnetes Register nichts beiträgt und ein fast geschlossenes nahezu die vollen 20 erreicht. Das physikalische Bild: Primärluftbeschränkung verlangsamt das Feuer am Rost und leitet mehr unverbrannte Gase an der Sekundärluftversorgung vorbei, wo sie eine zweite Chance zur Zündung erhalten. Bei 50 % Öffnung ist der Term genau 10 Punkte wert.
Das ist der Sättigungspunkt des Temperaturbonus: Das Modell skaliert den 15-Punkte-Beitrag mit min(1, T ÷ 600), sodass 150 °C ein Viertel, 300 °C die Hälfte und alles ab 600 °C den vollen Betrag ohne weiteren Gewinn ergibt. Rauch braucht heißen Sauerstoff zur Wiederzündung, und die Vorwärmung der Sekundärversorgung auf diesen Wert ist es, was passive Luftrohre in einen aktiven Nachbrenner verwandelt.
Es ist das Komplement des Verbrennungswirkungsgrads: der Anteil brennbarer Gase, der sowohl dem Primärfeuer als auch der Nachverbrennungsstufe entkommen ist und als Rauch, Kohlenmonoxid und kondensierbare Kreosotvorläufer entweicht. Da der Wirkungsgrad bei 99 % begrenzt ist, fällt der Unverbrannt-Wert nie unter 1 %. Die separate CO-Reduktionszahl isoliert, wie viel der Reinigung speziell von der heißen Sekundärluft stammte.